P1220511Zur letzten Wanderung im Jahr 2019 trafen sich 21 Wanderfreunde, davon 4 Gäste, zur Jahresabschlusswanderung am Bahnhof in Linz. Mit dem Bus ging es nach Unkel. Am Bahnhof in Unkel angekommen machte sich die Wandergruppe nach der Begrüßung durch die Wanderführer auch schon auf den Weg. Nach Überquerung der Fußgängerbrücke an der B 42 führt die Wanderstrecke zunächst zum Anfang des

Hähnerbachtales, wo nach 200 m der  Rheinsteig begann.
Mit Blick auf den Wasserfall des Hähnerbachs, ein kleiner Zufluss der sich sieben Meter in den Hauptbach stürzt, führte der Weg steil bergan.
Durch einstige Weinberge führt der weitere Wegverlauf an einer Trockenmauer vorbei zu einem Aussichtspunk auf Unkel. Leider wurde die Aussicht vom Nebel verdeckt.
Nach einer kurzen Verschnaufpause verlief der weitere Wegverlauf auf die Höhe zur Bruchhausener Heide dann zum Haanhof, wo die Kapelle noch besichtigt wurde. Die Kapelle des Haanhofes ist ein barocker Rundbau, gekrönt von einem Glockenturm, errichtet im Jahr 1837.

Der Wanderweg führt durch hohen, lichten Laubwald und matschigen Wegen weiter, am Ehrenfriedhof vorbei, in Richtung Auge Gottes.
Erst führt uns der Weg wieder in das Tal, doch dann geht es an einer Kreuzung auch schon wieder moderat bergan. Der Wegmarkierungen findet man so gut wie Gar nicht, ohne Navigationsgerät unseres Wanderführers würde man sich hier ganz schön verlaufen.
An einer kleinen ebenen Stelle im Wald wurde Mittagsrast gemacht, gut gestärkt machte sich die Wandergruppe wieder auf den Weg. Mittlerweile hatte sich der Nebel verflüchtigt und die Sonne zeigte sich zaghaft.
Nach einigen Metern schlug der Weg rechts ein, der uns zur "Laurentius" Wanderhütte führt.
Weiter über Bruchhausen, wo noch die Pfarr-und Wallfahrtskirche St. Johann Baptist, mit Krippe besichtigt wurde.
Im Innern birgt die Kirche eine Reihe von Kostbarkeiten. Auf dem linken Seitenaltar befindet sich eine stehende Madonna aus Kalkstein mit polychromer Fassung. Sie wird dem Meister der Karmeliter-Madonna in Mainz Anfang des 15. Jh. zugeschrieben. Sie wurde zunächst als "Trösterin der Betrübten" bis in das Jahr 1745 verehrt. Eine andere Madonna, ein Bildwerk höchster Qualität aus dem 14. Jh., trat durch ein Wunder in den Mittelpunkt der Marienverehrung und Wallfahrtstätigkeit, die bis in die heutige Zeit anhält.
Nach Besichtigung der Kirche führte der Weg zur Erpeler Ley. Herrliche Ausblicke in das Rheintal und weit in die Eifel ließen das Herz der Wanderer höher schlagen.
Unser Wanderführer machte noch einen Schlenker zurück nach Orsberg.
In Erpel angekommen, kehrt die Gruppe beim „Dekke Pitter Om Maat“ ein.
Bei gutem Essen und einem Bier oder Wein, lassen die Wanderfreunde ein erlebnisreiches Wanderjahr ausklingen.

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