Bei kaltem, aber trockenem Wetter machten sich 18 Wanderer auf, um aus dem Rheintal auf die Linzer Höhe zu wandern. Kaum gelaufen, wurde ein Schlenker gemacht, denn es gab eine kleine Überraschung. Unsere Vorsitzende hatte zum Sektempfang geladen, ein gelungener Einstieg in das Wanderjahr 2018. Gut gelaunt und mit einem Rezept für das neue

Jahr wurden wir von der Wanderführerin auf den Weg geschickt. Der Weg führte uns aus Linz, vorbei am Basaltinwerk, durch Mischwald stetig bergan in Richtung Hummelsberg. Wir Wanderer mussten uns durch Matsch und Pfützen kämpfen, was das Laufen erschwerte. Am Fuße des Hummelsbergs angekommen bot sich ein wunderbarer Blick bis weit in die Eifel.

Der Hummelsberg ist ein erloschener Vulkan und liegt sechs Kilometer östlich der Stadt Linz, zu deren Gebiet der Berg größtenteils gehört. Auf dem Hummelsberg befand sich ein Ringwall. Durch Basaltabbau hat der Berg rund 35 m (Gipfel) bis 60 m (Abbaufläche) an Höhe verloren, der Ringwall wurde dabei zerstört.
Am 2. Dezember 1978 stürzte an dem bereits stillgelegten Steinbruch eine hundert Meter hohe und zweihundert Meter breite Felswand in den darunter liegenden See. Der Wasserspiegel stieg um zwanzig Meter an und löste eine fünf Meter hohe Geröll- und Schlammlawine aus, die in dem darunter liegenden Wohnplatz „Schmitzhöfe“ zwei Häuser zerstörte. Vier Menschen starben dabei.

Ein Blick auf den See im Steinbruch und einer kurzen Trinkpause setzten wir unsere Wanderung durch Hargarten bis zur Einkehr nach St. Katharinen fort. Im Café Nowak wurde bei Kaffee und Kuchen eine Rast eingelegt. Nach der Einkehr machten wir uns wieder auf den Weg über Ginsterhahn bis zum Linzer Krankenhaus. Von dort war der Weg nicht mehr weit, bis wir in Linz ankamen.
Die Wettervorhersage hatte gestimmt, stellenweise war der Wind sehr eisig, aber wir Wanderer waren trocken geblieben. Auch wenn die Wege Spuren an unseren Wandersachen hinterlassen hatten, war es eine wunderbare Wanderung.

Ein herzliches Dankeschön für die Organisation und Durchführung der tollen Wanderung an unsere Wanderführerin Lilo.

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