Wir sind der Einladung der Tourist- und Bürgerinformation Unkel gefolgt und hatten am Unkeler Dreisprung teilgenommen. Am Startpunkt an der Grundschule in Unkel meldeten wir uns an, bezahlten unser Startgeld und holten unseren ersten Stempel. Die Wanderstrecken waren gut markiert, unterwegs waren Kontroll-stellen eingerichtet,die jeder

Teilnehmer passieren musste.Dort erhielten die Wanderer einen Stempel in ihrer Startkarte.

Nach der herzlichen Begrüßung durch die Wanderführer und einem Wanderspruch ging es auch schon los.
Mit einer kleinen, fröhlichen Gruppe von 13 Wanderern ging es flotten Schrittes durch den historischen Ortsteil von Scheuren ziemlich steil hinauf nach Hohenunkel. Leider war der Nebel sehr zäh, so dass wir die Aussichten nicht genießen konnten. Oben angekommen war erst einmal Verschnaufpause angesagt. Hier wurde auch entschieden, wer die kurze, mittlere oder lange Strecke wandern wollte. Dann trennen sich die Wege. Katharina ging mit vier Wanderern die lange Strecke um den Asberg herum, der Rest der Gruppe hatte sich für die mittlere Tour entschieden.
Der Wegverlauf führte uns durch die Bruchhauer Heide, am Ehrenfriedhof vorbei, wir durchquerten das Breitbachtal und folgten dem Rheinsteig zu der höchstgelegenen Stelle der Wanderung, dem „Auge Gottes".
Durch hohen, lichten Laubwald, über schmale Pfade gelangten wir, an der Abschussrampe aus dem 2. Weltkrieg vorbei, zum ersten Kontrollpunkt, wo wir unseren zweiten Stempel abholten. Hier war schon richtig was los. Fleißige Helferinne und Helfer boten uns Schmalzbrote und Säfte der Firma Rabenhorst zur Stärkung an, die wir auch dankend annahmen.
Wir machten uns gut gestärt wieder auf den Weg, mittlerweile kam auch die Sonne zum Vorschein. Der Weg war gut ausgeschildert und so folgten wir dem Wegweiser durch herrlichen, in der Sonne glänzenden Mischwald. Nach einigen Kilometern kamen wir zur nächsten Kontrollstelle, der "Laurentius" Wanderhütte, oberhalb von Bruchhausen, und unserem dritten Stempel. Der Auch hier waren fleißige Helfer am Werk, die uns wieder mit Schmalzbroten und Säften verwöhnten. Der weitere Wegverlauf führte uns über das Bruchhausener Plateau traumhaften Ausblicken zum Siebengebirge, zur Eifel und zur anderen Rheinseite.
Nun war es nicht mehr weit bis zum Endpunkt, nur noch der Abstieg durch das wild romantische Hähnerbachtal
Wir folgten dem Wanderpfad, der sich in der Nähe des Hähnerbachs durch das Tal schlängelt, überquerten einige kleine Brücken und gelangten nach einiger Zeit am Ende des Weges zu einem plätschernden kleinen Wasserfall.
An der Grillhütte wurden die Wanderer von der Leiterin der Touristinformation, dem Bürgermeister und der Unkeler Weinkönigin begrüßt.
Auch unsere Wandergruppe war wieder vollständig eingetroffen, und so ließen wir eine ereignisreiche Wanderung bei Kaffee und Kuchen den Unkeler Dreisprung in gemütlicher Runde ausklingen

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